Krankenhaus legtschwarze Zahlen vor
Glauchauer Einrichtung erwartet positives Ergebnis
Glauchau/Lichtenstein. Konkrete Zahlen gibt es zwar noch nicht, wohl aber einen Trend. Und den vermeldete die Sprecherin des Kreiskrankenhauses "Rudolf Virchow", Peggy Türk, am Donnerstag und zitierte Krankenhaus-Geschäftsführer, Roland Knöfler. "Wir können das Jahr mit einem positiven Ergebnis abschließen."
Denn im Vergleich zum Vorjahr sind die Behandlungen im stationären sowie im ambulanten Bereich jeweils um 1000 Fälle gestiegen. Auch die Tagesklinik mit den Außenstellen in Glauchau und in Limbach-Oberfrohna würde eine steigende Auslastung spüren. Durch die Einrichtung einer Rehabilitationseinrichtung für psychisch kranke Menschen (RPK) im September kann die Versorgung auf diesem Gebiet künftig noch besser abgerundet werden. Auch für das nächste Jahr gibt es ehrgeizige Pläne. Die alte Augenambulanz im Eingangsbereich wird abgerissen. An dieser Stelle entsteht eine neue Notfallambulanz. Zudem ist der Bau eines Wirtschaftshofes vorgesehen.
Anders die Situation in benachbarten Lichtenstein. Das Lichtensteiner Krankenhaus, das zur DRK-Krankenhausgesellschaft Chemnitz-Rabenstein gehört, wird dieses Jahr mit einem Minus von "mehreren Hunderttausend Euro" abschließen. Zu dieser Einschätzung kam Geschäftsführer Herbert Günther. Zwar könne das genaue Defizit nicht definiert werden, aber die Gesellschafter sind jetzt in der Pflicht. Auch die Stadt Lichtenstein hat Anteile. Denn als das Krankenhaus, 2004 vom Landkreis verkauft wurde, ist auch Lichtenstein mit eingestiegen. Zehn Prozent hält die Stadt an der Gesellschaft. "Ein symbolischer Akt, damit haben wir uns zum Haus bekannt", sagt Sedner
Aktuelle Auswirkungen auf das Budget der Stadt wird der negative Jahresabschluss aber nicht haben.
Von Ulrich Hübler und Holger Frenzel
Erschienen am 20.11.2008
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